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1   Unsere umfassende Beratung

Zu Beginn steht immer eine ausführliche Beratung. Hier gilt: „Es gibt kein zu früh für eine Beratung“. Für den Kieferorthopäden ist es wichtig den Patienten schon früh zu sehen, einen Anfangsbefund zu erstellen und dann den richtigen Behandlungszeitpunkt festzustellen.

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Nach der Beratung wissen Sie, was liegt vor, wann der richtige Zeitpunkt ist, wie lange die Behandlung dauert, und welche Kosten auf sie zukommen.

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2   Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt zur Behandlung hängt von der Fehlstellung und dem Zahnstatus ab. Muss oder kann das Wachstum beeinflusst werden kann der Behandlungsbeginn schon vor dem 8. Lebensjahr liegen, während andere Behandlungen erst nach Abschluss des Zahnwechsels sinnvoll sind. 

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Eine frühzeitige Beratung z.B. zu Beginn des Frontzahnwechsels gewährleistet, dass wir gemeinsam den richtigen Zeitpunkt festlegen können.

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3   Diagnostische Unterlagen

Nach Abdrücken werden dimensionsgenaue Gipsmodelle der Zähne hergestellt und vermessen. Außerdem erfolgt eine genaue Untersuchung der Zähne, Kiefer, Gelenke und Kaumuskeln. 

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Zwei spezielle Röntgen-aufnahmen geben Auskunft über den Schädelaufbau, die Position der Zähne und die Kiefersituation. Intra- und extraorale Fotos sowie eine genaue Befragung runden die Untersuchung ab.

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4   Planbesprechung

Nach der Planung der Behandlung wird dieser Plan, die benötigten Geräte und der Zeitplan mit dem Patienten besprochen. Nur wenn alle Beteiligten genau informiert 

sind und wissen was und wie behandelt wird, ist die Motivation zu einer guten Mitarbeit gewährleistet.

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5   Behandlungsgeräte

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  • Feste Zahnspange

Bei der festen Spange (Multibracketapparatur) werden die Brackets (Klebeplättchen) auf den Zahn aufgeklebt. 

Diese Brackets nehmen den Behandlungsbogen auf, der die Kraft auf den Zahn ausübt, die die Zahnbewegung auslöst. 

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Diese Apparaturen können auf der Innen- oder Außenfläche der Zähne befestigt werden und sind aus medizinischem Edelstahl oder Keramik.

Mit festen Spangen können Zähne körperlich bewegt werden, d.h. es können Drehungen und Kippungen ausgeglichen werden.

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  • Lockere Zahnspange

Die lockeren, oder herausnehmbaren Spangen werden in unserem praxis-eigenen Labor hergestellt und können z. B einen zu schmalen Kiefer nachentwickeln, kleinere Fehlstellungen beseitigen oder als Funktionsgerät im Wachs-tum den richtigen Biss einstellen.

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Herausnehmbare Spangen werden häufig in der ersten Phase der Behandlung eingesetzt.

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  • invisalign 

Die “unsichtbare” Zahnspange.

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Hierbei handelt es sich um eine Behandlung mit computer-gestützt hergestellten Schienen, die einen ähnlichen Wirkungsgrad wie eine festsitzende Zahnspange haben, jedoch optisch weniger einschränken. Sie können herausgenommen werden, sollten aber ca. 22 Stunden am Tag getragen werden.

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  • Bionatorfunktionstherapie

Der Bionator ist ein funktionskieferorthopädisches Gerät, dass das körpereigene Wachstum nachentwickeln kann und meist zur Behandlung einer Unterkieferrücklage eingesetzt wird. 

Er dient außerdem zur Optimierung der Zungenlage und zur Kräftigung der Muskulatur.

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6   Haltephase 

An die aktive Phase schließt sich die Halte- oder Retentionsphase an, in der das erzielte Ergebnis stabilisiert wird. Es werden heraus-nehmbare Zahn-Spangen oder Schienen dafür verwendet, die teils nur noch nachts oder sogar seltener getragen werden. 

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Die Frontzähne können zusätzlich noch mit einem von der Innenseite angebrachten Retainer aus einem dünnen Spezialdraht fixiert werden

(http://de.wikipedia.org/wiki/Retainer).

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Je nach Versicherung werden die Kosten übernommen.